Letzter Reisetag in Bulgarien — also kurzerhand nach Plovdiv gefahren. Kermit navigierte, ich fuhr, und die Altstadt lieferte Street Art, ein schönes Mittagessen und Römer mitten im Kreisverkehr.
Fast zwei Jahre hatte ich in Sofia gelebt. Jetzt war ich als Tourist zurück — Maske im Gesicht, Kermit im Rucksack, alte Freunde, neue Perspektive. Sofia fühlt sich seltsam vertraut an.
Spontan, unvorbereitet und am Ende komplett durchnässt — der Boyana Wasserfall am Rand des Vitosha-Gebirges ist Sofias bestes Ausflugsziel. Und nass sein bei 30 Grad? Eindeutig eine Verbesserung.
Plovdiv im Juni 2017: 2.000 Jahre Römertheater, bunte Wiedergeburtsgassen und eine Bronzestatue, die das Leben besser versteht als ich. Bulgariens unterschätzte Perle — mit dem Zug ab Sofia in zwei Stunden.
Ein Zug aus besseren Jahrzehnten, ein Esel als Begrüßungskomitee und ein Kloster im Felstal — mein Tagesausflug von Sofia ins Iskartal war genau das Abenteuer, das ich nicht geplant hatte.
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