Bangkok Stopover

Teil 3 meiner Asien-Reise. Nach den Philippinen und Vietnam noch ein kurzer Stopp in Bangkok — „nur“ drei Tage, bevor es mit Thai Airways zurück nach München geht. Bangkok braucht keine langen Erklärungen. Die Stadt erklärt sich selbst.


Ankunft zwischen Frost und 30 Grad

Zu Hause: Eisblumen am Fenster, Schnee auf den Dächern, der typische Januar-Morgen in Bayern. Dann: Kermit schnappen (mein treuer Reisebegleiter seit Jahren), raus zum Flughafen München, kurzes Selfie unter dem Dach des MUC-Terminals — und weg.

Die Thai Airways TG 924 von Bangkok nach München ist der Rückflug — aber das Foto entstand am Morgen des Abflugtages in Bangkok, als Boarding Pass und Reisepass noch einmal vor die Kamera mussten. Dieses Ritual kennt wohl jeder Reisende: der kurze Moment, in dem man begreift, dass es gleich vorbei ist.


Bangkok bei Tag — Hochhäuser, Kanaldeckel & Street Art

Bangkok ist eine Stadt, die einen gleichzeitig überfordert und fasziniert. Die Skyline im Suk­humvit-Viertel: Glasfassaden, Hochhäuser, Straßenbahn, Frangipani-Äste im Vordergrund. Man steht auf einem Balkon und denkt: Das ist eine andere Welt.

Wer in Bangkok durch die Straßen läuft, findet Kunst, wo man sie nicht erwartet. An einer heruntergekommenen Betonwand: ein Graffiti-Wolf, der ein Selfie macht — #followme steht drüber. Social Media als Street Art. Bangkok hat Humor.

Und dann: ein bemalter Kanaldeckel mitten auf dem Bürgersteig. „Bangkok — City of Life“, mit zwei BTS Skytrain-Zügen darauf. Wer aufpasst beim Laufen, findet Bangkok auch am Boden.


Bangkok bei Nacht — Neonlicht, Skyline & Märkte

Bangkok schläft nicht. Wirklich. Das Nachtleben beginnt, wenn tagsüber die Hitze nachlässt — und dann dreht die Stadt erst richtig auf. Die Skyline bei Nacht vom Hotelzimmer aus: ein Meer aus Lichtern, Wolkenkratzern und diesem spezifischen Orange-Gelb, das jede Großstadt in Asien nachts anders leuchten lässt als europäische Städte.

Am Abend dann noch ein Abstecher zum The One Ratchada — einem Nachtmarkt mit leuchtenden Schildern, dem klassischen Bangkok-Abendmarkt-Feeling, Street Food, Neonlichtern und dem leichten Chaos, das Bangkok so unverwechselbar macht. Selfie vor dem Neon-Schild: Pflicht.


Drei Tage Bangkok — Kurzbesuch mit Nachhall

Drei Tage sind zu wenig für Bangkok. Das ist die ehrliche Antwort. Die Stadt ist so komplex, so laut, so bunt und so groß, dass man eigentlich mindestens eine Woche bräuchte, um auch nur ansatzweise tiefer einzutauchen: Tempel, Flussviertel, Märkte, das kulinarische Universum der Straßenküchen.

Aber als Abschluss einer längeren Asienreise — nach den Philippinen und Vietnam — war dieser kurze Stopp genau richtig. Ein letztes Aufflackern von Hitze und Stadtleben, bevor der Flieger zurück in den bayerischen Winter geht.

Am Morgen des Abflugtages: Boarding Pass in der Hand, Thai-Airways-Logo darauf, München als Ziel. Und irgendwo in München wartet Kermit schon auf den nächsten Flug.

Bangkok ist keine Stadt, die man einmal sieht und abhakt. Bangkok ist eine Stadt, die man immer wieder besuchen wird — und jedes Mal anders findet.


Trip-Infos: Bangkok Stopover

Zeitraum1.–4. Januar 2025
Teil der ReiseTeil 3/3 — Philippinen → Vietnam → Bangkok
ViertelSukhumvit / Ratchada
HighlightNachtmarkt The One Ratchada, Skyline bei Nacht
RückflugThai Airways TG 924 · Bangkok → München
Wetter~30–33 °C, sonnig, schwül


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Ein Kommentar zu „Bangkok Stopover“

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    […] Als nächstes: Teil 3 — Bangkok. […]